Es summt, es brummt und es läuft richtig gut bei unseren drei Bienenvölkern. Nicht nur die Bienen sind fleißig, auch unser Team des BTZ am BFW in Leipzig zeigt vollen Einsatz: Mit viel Engagement, Know-how und einer ordentlichen Portion Leidenschaft kümmern wir uns um das Wohl unserer kleinen Honigproduzenten.
Gesundheit steht an erster Stelle
Die Gesundheit unserer Bienenvölker hat für uns höchste Priorität. Daher nehmen wir potenzielle Gefahren wie die Amerikanische Faulbrut, den Kleinen Beutenkäfer sowie die Varroa- und Tropilaelaps-Milbe sehr ernst und arbeiten eng mit dem Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt der Stadt Leipzig zusammen.
Ein wichtiger Bestandteil dieser Zusammenarbeit sind regelmäßige Gesundheitskontrollen. So hat der Biologe und Bienensachverständige Gunther Bigl im Auftrag der Stadt Leipzig Proben aus unseren Bienenkästen entnommen. Diese werden aktuell in einem Labor in Leipzig-Wiederitzsch analysiert, um mögliche Krankheiten oder Parasitenbefall frühzeitig zu erkennen und die Gesundheit der Völker nachhaltig zu sichern.
Aktuell warten wir auf die Ergebnisse der Laboruntersuchungen sowie auf die Ausstellung des veterinäramtlichen Gesundheitszeugnisses. Die sorgfältige Kontrolle unserer Bienenvölker ist ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Bienenbestände und zur Sicherstellung einer verantwortungsvollen Imkerei.
Lernen, bauen, Verantwortung übernehmen
Unser Imkereiprojekt ist nicht nur nachhaltig, sondern auch ein echtes Gemeinschaftsprojekt. Hier wird nicht nur beobachtet, sondern aktiv mitgestaltet. Vom Bau von Zargen, Rahmen und Beutekästen bis hin zur Pflege der Bienenvölker und der abschließenden Honigernte.
Seit Jahren wird dieses Projekt mit viel Herzblut von BTZ-Fachbereichsleiter Marko Daubitz geleitet und betreut. Tatkräftig unterstützt wird er dabei von Mitarbeitenden und Teilnehmenden verschiedener Maßnahmen am Beruflichen Trainingszentrum am BFW und unserer Bienenbeauftragten, Trainerin Mary Osag.
Dabei geht es um mehr als nur Honig. Wir vermitteln Verantwortung, stärken das Bewusstsein für Tierschutz und zeigen, wie wichtig nachhaltiges Handeln ist. Denn gesunde Bienen sind nicht nur für uns, sondern für unser gesamtes Ökosystem unverzichtbar.
Dass sich dieses Engagement auszahlt, zeigte sich bereits in den frühen Morgenstunden des 3. Juni 2026. Gemeinsam konnten wir unsere erste Honigernte des Jahres durchführen und dabei 36 Kilogramm hochwertigen Honig gewinnen. Ein Ergebnis, das nicht nur die hervorragende Entwicklung unserer Bienenvölker widerspiegelt, sondern auch den Einsatz aller Beteiligten würdigt.
Und ganz nebenbei? Freuen wir uns natürlich auf weitere erfolgreiche Ernten in diesem Jahr. Die Voraussetzungen könnten kaum besser sein! Ein Projekt, das zeigt: Wenn viele fleißige Hände zusammenarbeiten, entsteht etwas richtig Gutes.







