Drei jungen Menschen, zwei weiblich einer männlich, stehe an einer Wand und schauen auf ihre Handys. Sie tragen zudem Kopfhörer.

Sicher und selbstbewusst durch die analoge und digitale Welt – Innovatives Unterrichtskonzept im BTZ

Im BTZ am BFW in Leipzig begleiten wir Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Unser Ziel: sie stark machen – für die Anforderungen der modernen Arbeitswelt und für ein aktives, verantwortungsvolles Miteinander in der Gesellschaft.

 

Digitale Medien sind längst Teil unseres Alltags. Sie eröffnen Chancen, stellen uns aber auch vor neue Herausforderungen. Mit unserem neuen, innovativen Unterrichtskonzept vermitteln wir deshalb Medienkompetenz, die weit über technisches Wissen hinausgeht. Unsere Teilnehmenden lernen, digitale Werkzeuge sicher zu nutzen, Informationen kritisch zu hinterfragen und bewusst mit Medien umzugehen.

 

So entsteht echte digitale Souveränität – die Fähigkeit, die digitale Welt nicht nur zu verstehen, sondern sie aktiv und selbstbewusst mitzugestalten.

„Ich habe gelernt, wie man das Internet zu einem besseren Ort machen kann – weniger Daten von mir öffentlich zu teilen und die Einstellungen meiner Apps zu überprüfen.“

„Viele spannende Themen und eine facettenreiche Unterrichtsgestaltung – für mich war es eine richtig gute Mischung.“

Fakten, Fakes & Meinungsbildung – Digitale Aufklärung

 

Wie unterscheiden wir Fakten von Meinungen? Welche Mechanismen stecken hinter Fake News, Deepfakes und gezielter Desinformation?

 

Im Unterricht stärkt Medienfachkraft Jojo Kienle das kritische Denken und fördert die Fähigkeit, seriöse Informationen zu erkennen und eigene Meinungen reflektiert zu bilden – ein entscheidender Baustein für gesellschaftliche Teilhabe und berufliche Handlungsfähigkeit.

 

Cybermobbing & Hate Speech – Digitale Diskriminierung erkennen und handeln

 

Digitale Räume sind Orte der Begegnung, aber auch der Ausgrenzung. Unsere Teilnehmenden setzen sich intensiv mit Formen digitaler Diskriminierung auseinander – von Cybermobbing bis Hate Speech. Dabei lernen sie, diese Dynamiken zu verstehen, rechtliche Grundlagen zu kennen und Zivilcourage im Netz zu zeigen.

Medienfachkraft Jojo Kienle
Jojo Kienle stärkt durch den Medienkompetenzunterricht das kritische Denken

Medien & Ich – Bewusster Medienkonsum

 

Wie viel ist zu viel? In diesem Modul geht es um Selbstreflexion und Selbstregulation: Wir beleuchten Phänomene wie Doomscrolling, Bingewatching oder exzessives Gaming – und entwickeln Strategien für einen gesunden, ausgewogenen Umgang mit digitalen Medien. Die Mediendetox-Challenge lädt dazu ein, den eigenen Medienalltag aktiv zu hinterfragen und neue Routinen zu finden.

 

Thematische Vielfalt & Relevanz – Lernen, was wirklich zählt

 

Unser Unterricht ist lebendig, aktuell und nah an der Lebenswelt junger Menschen. Wir greifen regelmäßig Internetphänomene auf, die in der digitalen Realität eine wichtige – manchmal auch riskante – Rolle spielen.

 

Ob Pranks, Creepy Pasta, Cybergrooming, Labubu, Delulu, Unboxing oder Online-Scams – was andernorts oft belächelt wird, bekommt bei uns Raum und Verständnis. Wir nehmen diese Themen ernst, sprechen offen darüber und schaffen dadurch Bewusstsein und Sicherheit im digitalen Alltag.

 

Dank dieser thematischen Flexibilität können wir auch aktuelle oder akute Situationen direkt aufgreifen und präventiv arbeiten – etwa, wenn Teilnehmende mit extremistischen Inhalten, gefährlichen Challenges oder betrügerischen Nachrichten wie „Hallo Mama, das ist meine neue Nummer…“ in Kontakt kommen.

 

Kreativer Teil – Medien aktiv gestalten

 

Zur Abrundung des Unterrichts bietet das BTZ außerdem vielfältige kreative Medienprojekte an. Hier können die Teilnehmenden ihr Wissen praktisch anwenden und eigene Ideen verwirklichen – von Stop-Motion-Filmen, KI-generierten Bildern und Memes bis hin zu Fotografie, Stickern und GIFs.

 

So wird Medienkompetenz nicht nur gelernt, sondern erlebt – mit Spaß, Kreativität und echtem Gestaltungsspielraum.

 

Mit diesem innovativen Ansatz fördern wir nicht nur digitale Kompetenzen, sondern auch Selbstbewusstsein, Urteilsfähigkeit und soziale Verantwortung.

 

Denn: Medienkompetenz ist Zukunftskompetenz – und wir bereiten unsere Teilnehmenden optimal darauf vor.

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